News 10

05.11.2019 | Für inner- und außerbetriebliche Akteure

Supervision BEM

Logo_IAF_Institut-Arbeitsfaehigkeit

Das Institut für Arbeitsfähigkeit bietet regelmäßig eine Supervision zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement an. Die Fallsupervision eignet sich für alle inner- und außerbetrieblichen Akteurinnen und Akteure, die im Betrieblichen Eingliederungsmanagement arbeiten und sich mit Fragen der Wiedereingliederung sowie der Erhaltung der Arbeitsfähigkeit von BEM-Berechtigten auseinandersetzen.

Zur Zielgruppe gehören Führungskräfte, Betriebsräte, Personalräte und Mitarbeitervertretungen, Schwerbehindertenvertretungen, Betriebsärztinnen und -ärzte,
Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Disability Manager, Akteurinnen und Akteure von Krankenkassen und Unfallversicherungsträgern.

Themen sind:

  • rechtliche Handlungsmöglichkeiten zum BEM
  • Rollen der unterschiedlichen Akteurinnen und Akteure
  • Gefährdungen an den Arbeitsplätzen
  • Handlungsstrategien für die Wiedereingliederung, Erhaltung und Förderung der Arbeitsfähigkeit

Die Teilnehmer lernen, Konflikte und Ressourcen in konkreten BEM-Fällen zu erkennen. Des Weiteren lernen sie zielführende Handlungsstrategien kennen und entwickeln diese mit anderen betrieblichen und außerbetrieblichen Akteurinnen und Akteure für Ihre Praxis weiter.

Die nächsten Termine:

18.02.2020 in Berlin
28.02.2020 in Mainz
03.06.2020 in Mainz
03.07.2020 in Wien
08.09.2020 in Mainz
16.10.2020 in Wien

Infos zur Supervision und zur Anmeldung unter: bit.ly/2WLSg7C 

Infos zum kompletten Seminarangebot der IAF Institut für Arbeitsfähigkeit GmbH finden Sie bei REHADAT-Seminaranbieter unter: bit.ly/2Nj2MjN

31.10.2019 | Testen Sie Ihr Wissen!

REHADAT-Quiz zur beruflichen Teilhabe

Eine Frau sitzt an einem Tisch vor ihrem Laptop und beißt auf einen Stift. Foto: Unsplash

Wie gut sind Sie über das Thema "Menschen mit Schwerbehinderung" informiert? Wir haben zehn Fragen mit jeweils drei Antwortmöglichkeiten zusammengestellt, mit denen Sie ihr Wissen zur beruflichen Teilhabe testen können.

Hier geht es zum REHADAT-Quiz: bit.ly/2lXF29S

 

 

 

31.10.2019 |

Ber

17.10.2019 | Kennen Sie Ihre Rechte?

Website erklärt UN-BRK in Leichter Sprache

Logo des Deutschen Instituts für Menschenrechte

Das Deutsche Institut für Menschenrechte (DIMR) hat eine neue Website veröffentlicht, die die UN-Behindertenrechtskonvention und die Rechte von Menschen mit Behinderung in Leichter Sprache erklärt.

Die Website ist barrierefrei und wurde vor ihrer Veröffentlichung von Menschen mit Lernschwierigkeiten getestet. Zusätzlich zur Information können Nutzerinnen und Nutzer ihr Wissen in den verschiedenen Themenbereichen der UN-BRK mit Hilfe von Selbst-Tests überprüfen.

Infos unter: www.ich-kenne-meine-rechte.de

10.10.2019 | Seminare für Vertrauenspersonen

Sozialverband Vdk Hessen-Thüringen bildet weiter

Logo des Sozialverbands VdK Hessen-Thüringen

Kernaufgabe von Schwerbehindertenvertretern (Vertrauenspersonen) ist es, die Teilhabe schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben der Dienststelle zu fördern sowie dem schwerbehinderten Menschen helfend und beratend zur Seite zu stehen.

Um Vertrauenspersonen bei ihren vielfältigen Aufgaben zu unterstützen, führt das Referat für Betriebsarbeit des Sozialverbands VdK Hessen-Thüringen in Zusammenarbeit mit der VdK-Ehrenamtsakademie regelmäßig Seminare durch. Themen sind etwa die Grundlagen des Arbeit in der Schwerbehindertenvertretung, die zentralen Aufgaben der Schwerbehindertenvertretung (SBV), das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) sowie Neuigkeiten aus dem Behindertenrecht.

Informationen zu den Seminaren für Vertrauenspersonen finden Sie unter www.vdk.de/hessen-thueringen

10.10.2019 | Praxisdialog vom 15. bis 16.10.

Beratung im Reha-Prozess – Reha-Träger und EUTB im Dialog

Logo_Bundesarbeitsgemeinschaft_fuer_Rehabilitation © Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation e.V.

Vom 15. bis 16.10. bietet die BAR in Berlin den Praxisdialog „Beratung im Reha-Prozess – Reha-Träger und EUTB im Dialog“ an.

Der Praxisdialog bietet den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit, zum gegenseitigen Austausch rund um das Thema Beratung der Reha-Träger und EUTBs. Dabei stehen die bisher gemachten Erfahrungen und die weitere zukünftige Ausgestaltung der Zusammenarbeit beider Beratungen im Vordergrund.

Geplante Inhalte:

  • Wie funktioniert die Zusammenarbeit zwischen den Reha-Trägern und den EUTBs nach fast zwei Jahren BTHG?
  • Zukünftige gemeinsame Herausforderungen in der Beratungslandschaft
  • Leuchtturmprojekte

Informationen und Anmeldung unter: bit.ly/2MqmGHM

30.09.2019 | Berufliche Teilhabe durch Weiterbildung

Neues Angebot für blinde und sehbehinderte Berufstätige

Logo des DVBS

Wenn Weiterbildungen oder Jobveränderungen ins Haus stehen, mögen sich sehbeeinträchtigte Erwerbstätige die Frage stellen: Kann ich den individuellen Gebrauch meiner Hilfsmittel optimieren? Wie kann ich sicherer und effektiver damit arbeiten? Aber auch der Arbeitsalltag verlangt eine gute und sichere Hilfsmittelnutzung.

Mit dem neuen Bildungsangebot "Fit für berufliche Weiterbildung und -entwicklung" spricht der Deutsche Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf e. V. (DVBS) sehbeeinträchtigte Erwerbstätige an, die für ihre berufliche Tätigkeit blindentechnische Hilfsmittel benötigen oder bereits benutzen. Für sie können die Kosten vom zuständigen Integrationsamt übernommen werden.

Das insgesamt viertägige Seminar beinhaltet eine detaillierte Bedarfsfeststellung, Hilfsmittelbegutachtung und -beratung. Es kann individuell gestaltet werden; die Auffrischung oder Vermittlung von behinderungsspezifischen Arbeitsweisen und Hilfsmittelnutzungen richtet sich nach dem jeweiligen Bedarf. Ein Schwerpunkt ist das ausführliche Üben des effizienten Hilfsmitteleinsatzes in einem konkreten Arbeits- oder Bildungskontext.

Das Seminar kann in Halle, Stuttgart, Chemnitz, Marburg, Düren oder Frankfurt/Main stattfinden. Neben den geplanten Terminen sind weitere möglich.

Mehr Informationen finden Sie hier: www.dvbs-online.de

26.09.2019 | Was gibt's Neues?

REHADAT-Newsletter erschienen

Logo REHADAT-Newsletter

Der REHADAT-Newsletter mit Neuigkeiten zu REHADAT und zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung ist in dieser Woche erschienen.

Lesen Sie in der aktuellen Ausgabe folgende Themen:

  • Wir feiern 30 Jahre REHADAT!
  • REHADAT-Forschung überarbeitet: Projekte, Studien und Forschende zur beruflichen Teilhabe
  • Urteil: Kostenübernahme für Hörhilfen mit Lärmschutz durch Krankenkasse
  • Update in REHADAT: Hilfsmittel für Menschen mit Hörschädigung
  • Verzeichnis der Inklusionsbetriebe 2019 veröffentlicht
  • Wer stellt den Schwerbehindertenausweis aus? REHADAT listet zuständige Stellen
  • Wie gut klappt die EU-Strategie zugunsten von Menschen mit Behinderung? Jetzt Online-Fragebogen ausfüllen
  • BAR-Onlinetool berechnet relevante Fristen im Reha-Prozess
  • LWL veröffentlicht Wissensportal zum BTHG
  • 33 Monate Bundesteilhabegesetz – Wie stark ist die SBV?
  • Uni Köln befragt Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen zu ihrer Arbeit
  • Körperlich harte Arbeit: Unterstützung durch Arbeitshilfen
  • REHADAT auf der A+A in Düsseldorf

Hier können Sie die aktuelle Ausgabe aufrufen: www.rehadat.de

 

16.09.2019 | REHADAT auf der REHACARE

Treffen Sie uns in Düsseldorf!

REHACARE-Themenpark: Menschen mit Behinderung und Beruf

Vom 18. bis 21. September 2019 findet in Düsseldorf die Messe REHACARE statt — die internationale Fachmesse für Rehabilitation, Prävention, Inklusion und Pflege. Mehr als 700 Aussteller aus mehr als 40 Ländern präsentieren dort ihre Produkte.

Für die berufliche Teilhabe besonders spannend ist der Themenpark „Menschen mit Behinderung und Beruf“ in Halle 6. Dort präsentieren die Aussteller viele Unterstützungsmöglichkeiten und Beratungsangebote für behinderte Menschen im Berufsleben. Die NRW-Integrationsämter führen u. a. drei digitale Systeme im Arbeitseinsatz vor, die auf die Bedürfnisse und Fähigkeiten von Betroffenen zugeschnitten sind, darunter eine Mensch-Roboter-Kollaboration. 

Im Themenpark zeigt Ihnen das REHADAT-Team am Stand G14 gerne, welche nützlichen Informationen wir für Sie haben. Oder Sie besuchen einen unserer REHADAT-Vorträge am Mittwoch und Donnerstag um 13:30 Uhr im CCD Süd (Details hier im Programm: www.rehacare.de).

Wir freuen uns über Ihren Besuch!

Alle Informationen zur Messe hier: www.rehacare.de

13.09.2019 | Mehr Anstrengungen für Erfolgsfaktor Digitalisierung notwendig

Ergebnis des REHADAT-Jubiläumsworkshops

Ausschnitt REHADAT-Jubilaeumsflyer

Die Digitalisierung kann Unternehmen und Menschen mit Behinderung neue Chancen für die berufliche Teilhabe bringen. Allerdings sind dafür gemeinsame Anstrengungen von Politik und Sozialpartnern notwendig. Zu diesem Ergebnis kamen mehr als 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops „Digitalisierung als Chance“ am 12. September 2019 im Institut der deutschen Wirtschaft (IW). Anlass für den Workshop war das Jubiläum zum 30-jährigen Bestehen von REHADAT – der Wissensplattform zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung.

IW-Direktor Michael Hüther eröffnete den Workshop mit einem Vortrag zu den ordnungspolitischen Rahmenbedingungen einer zunehmend digitalisierten Wirtschaft und Gesellschaft. Im Anschluss stellte REHADAT-Projektleiterin Petra Winkelmann die Entwicklungen der digitalen Informationsplattform REHADAT und Befragungsergebnisse zur Digitalisierung von Unternehmen und Menschen mit Behinderung vor. Demnach wird die Digitalisierung in der Arbeitswelt von den Betroffenen eher positiv bewertet, zum Beispiel durch neue digitale Hilfsmittel, die Entlastung von körperlicher Arbeit und das ortsunabhängige, flexible Arbeiten. IW-Geschäftsführer Hans-Peter Klös ergänzte mit seinem Vortrag die Sicht der Wissenschaft auf die Digitalisierung und damit verbundenen Entwicklungen für die künftige Arbeit 4.0. Spannender Schlusspunkt der Vortragsrunde war der Einblick des TÜV-Bereichsvorstands Markus Dohm in die digitale Realität der Unternehmen, die er als durchaus ausbaufähig einstufte.

In der sich anschließenden Podiumsdiskussion debattierten unter anderem Dagmar Greskamp von der Aktion Mensch und Annetraud Grote vom Paul-Ehrlich-Institut lebhaft und durchaus kontrovers mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern über Fragen des Einflusses von Digitalisierung auf die Beschäftigungsmöglichkeiten von schwerbehinderten Menschen.

Die Moderatorin Cornelia Benninghofen fasste am Ende zusammen: „Für Menschen mit Behinderung ist Digitalisierung dann eine Job-Chance, wenn sie Hürden beseitigt: Klare Signale der Unternehmen an junge Menschen mit Handicap sind notwendig für den Einstieg in den Job. Eine offensive Kommunikation aller Beteiligten erhöht die Chance, Blockaden in den Köpfen abzubauen. Technische Hilfsmittel beseitigen Barrieren am Arbeitsplatz und im Arbeitsumfeld für alle. Gemeinsame Anstrengungen der Sozialpartner sind nötig, um Ängste zu beseitigen. Hier besteht ein erheblicher Nachholbedarf an methodischer Innovation und Investition vor allem in den berufsbildenden Schulen.“