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15.06.2021 | Auto fahren mit Behinderungen: Technik macht es möglich

Neues Informationsportal online: REHADAT-Autoanpassung

Startseite REHADAT-Autoanpassung: eine junge Frau im Rollstuhl öffnet die Fahrertür eines Autos

Die eigene Mobilität ist wichtig für ein selbstständiges Leben und die berufliche Teilhabe. Hierzu gehört auch die individuelle Nutzung des Autos, um beispielsweise den Arbeitsplatz täglich erreichen zu können. Menschen mit körperlichen Einschränkungen benötigen oftmals technische Anpassungen an ihren Fahrzeugen, um sie sicher bedienen zu können.

Das neue Portal REHADAT-Autoanpassung gibt einen Überblick über spezialisierte Fahrschulen und Umrüstbetriebe in Deutschland.  Ein Suchfilter nach Ort, Umkreis oder nach speziellen Dienstleistungen erlaubt eine regionale und zielgerichtete Eingrenzung. Praktische Hinweise zu Fahrzeugumrüstungen, Führerschein und Fahrerlaubnis, Fördermöglichkeiten und Tipps zum Fahren im Straßenverkehr runden das Angebot ab. 

Vernetzt sind die Inhalte mit weiterführenden Informationen aus anderen REHADAT-Portalen wie beispielsweise zu Fahrzeugtechnik, Literatur, Praxisbeispielen aus der Arbeitswelt, Beratungsstellen und Gerichtsurteilen.

„Wir freuen uns, dass wir das Portal Autoanpassung bei REHADAT anbieten können. Individuelle Mobilität ist für die berufliche und gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen von großer Bedeutung”, so Projektleiterin Andrea Kurtenacker.

Hier können Sie das Portal aufrufen: www.rehadat-autoanpassung.de

Kontakt: Patricia Traub, Tel.: 0221 4981-801, E-Mail: traub@iwkoeln.de 

01.06.2021 | REHADAT-Bildung online

Einstiegswege in den Job für junge Leute 

Startseite REHADAT-Bildung - Bild: junge Leute sprechen zusammen / Überschrift: Gut informiert mit REHADAT - Informationen zur Berufsfindung und Qualifizierung von jungen Menschen mit Förderbedarf

Das Portal REHADAT-Bildung steht nach einer Überarbeitung in neuem Layout online bereit: mit erweiterten Inhalten und für mobile Endgeräte optimiert. Das Portal informiert (junge) Menschen mit Behinderungen und pädagogische Fachkräfte über Einstieg und Wiedereinstieg in das Berufsleben.

Zielgruppe sind vor allem junge Menschen mit Förderbedarf, die sich informieren wollen, wie ihre berufliche Zukunft aussehen kann. Dazu erhalten sie Antworten auf Fragen wie: Welche Berufe gibt es überhaupt? Welche besonderen Regelungen gelten für Menschen mit Beeinträchtigungen? Was ist eine Fachpraktikerausbildung oder Unterstützte Beschäftigung? Wer kann beraten? Wer unterstützt finanziell? Wie klappt die Bewerbung am besten?

Außerdem finden Lehrkräfte aller Bundesländer Materialien und Informationen zu Projekten, um Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen schon während der Schulzeit bestmöglich bei der Berufsorientierung zu unterstützen.

Auch Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteiger, die aufgrund einer längeren Erkrankung aus dem beruflichen Leben ausgeschieden sind, erhalten Informationen zum Neustart. Themen sind z. B. Neuorientierung, Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben, Fortbildung und Umschulung.

Alle berufsvorbereitenden und ausbildenden Maßnahmen gibt es zusätzlich gebündelt auf einen Blick: mit Beschreibung der jeweiligen Maßnahme, Anbieter, Zielgruppe und Förderung.

Besonders hilfreich ist auch die Auflistung einzelner Beratungsangebote und -stellen, die Menschen mit Behinderungen bei der Berufswahl, dem Bewerbungsprozess oder der Suche nach einer geeigneten Bildungsmaßnahme unterstützen.
Dazu Projektleiterin Andrea Kurtenacker „Alle jungen Menschen brauchen eine berufliche Perspektive – wir freuen uns, dass wir mit dem Portal REHADAT-Bildung umfangreiche und praktische Informationen an zentraler Stelle anbieten können“.

Der direkte Link zum Portal: www.rehadat-bildung.de

Kontakt: Christina Knödler, Tel.: 0221 4981-639, E-Mail: knoedler@iwkoeln.de 

27.05.2021 | Neuigkeiten zur beruflichen Teilhabe

REHADAT-Newsletter veröffentlicht

Logo REHADAT-Newsletter

Der neue REHADAT-Newsletter ist soeben erschienen – mit vielen Neuigkeiten zu REHADAT und zur beruflichen Teilhabe im Allgemeinen. Lesen Sie in dieser Ausgabe über folgende Themen:

  •  REHADAT-Recht: Urteile und Gesetze noch leichter finden
  •  REHADAT-Werkstätten: vielfältige Angebote
  •  Kurz erklärt: Besondere Hörgeräte für einseitige Taubheit
  •  Erfolgreiche Inklusion bei der SMS Group
  •  Andere Leistungsanbieter nehmen zu
  •  Zahlen und Statistiken
  •  Jetzt bewerben für Bundesteilhabepreis
  •  Höhere Staffelbeträge bei Schwerbehindertenabgabe
  •  Wie viele schwerbehinderte Menschen arbeiten in Kleinbetrieben?
  •  Inklusion bei Kammern stärken: BMAS startet neues Programm InKas
  •  E-Learning-Kurs zur Rehabilitation und Teilhabe

Wir wünschen eine interesssante Lektüre! Hier können Sie den Newsletter aufrufen: www.rehadat.de/newsletter/aktuelle-ausgabe

20.05.2021 | SOZIALHELD*INNEN Akademie:

Online Seminare mit Gelbe Seiten

 

Der Veranstalter bietet Menschen aus Unternehmen eine vierteilige Reihe von Online-Seminaren an, um über die Bedeutung von Inklusion in Unternehmen und über Wege zu Barrierefreiheit zu informieren. Die Themen lauten:

  • Grundlagen rund um Barrierefreiheit und Inklusion
  • Inklusion am Arbeitsplatz fördern
  • Zielgruppensensible und barrierefreie Medienarbeit
  • Digitale Produkte und Webseiten für alle Menschen zugänglich machen

Hier geht's zu den Online-Seminaren: https://sozialhelden.de/blog/onlineseminare-gelbe-seiten/

 

11.05.2021 | Mehr Inhalt und neues Layout

Relaunch REHADAT-Werkstätten

Screenshot Startseite REHADAT-Werkstätten, auf dem Bild sind zwei junge Köche zu sehen

Das Portal REHADAT-Werkstätten wurde überarbeitet und ist nun online: in neuem Layout, mit erweiterten Inhalten und für mobile Endgeräte optimiert.  

Das Portal informiert Menschen mit Behinderungen, ihre Angehörigen, Fachleute, Unternehmen und Behörden über die Angebote aller anerkannten Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) und Blindenwerkstätten in Deutschland.

Bei REHADAT-Werkstätten gibt es:

  • Adressen, Ansprechpersonen und weitere Informationen zu allen anerkannten WfbM und Blindenwerkstätten
  • Auftragsarbeiten, Dienstleistungen und Produkte der Werkstätten
  • Bildungs- und arbeitsmarktnahe Angebote der WfbM und ihrer Träger
  • allgemeine Informationen rund um die WfbM

Zusätzlich wurde für jede Werkstatt ein individuelles Werkstattporträt angelegt. Dieses gibt z. B. Auskunft darüber:

  • welche behinderten Menschen aufgenommen werden,
  • wie viele behinderte Menschen dort beschäftigt sind,
  • ob Außenarbeitsplätze und Wohnmöglichkeiten angeboten werden,
  • ob Förder- und Betreuungsbereiche für schwerstbehinderte Menschen existieren,
  • welche begleitenden Hilfen / Fachdienste angeboten werden,
  • welche Tätigkeitsfelder im Berufsbildungsbereich angeboten werden,
  • und wie der Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt gefördert wird.

Das Portal wird laufend nach den Angaben der Werkstätten aktualisiert.

Der direkte Link zum Portal: www.rehadat-wfbm.de.

29.04.2021 | Relaunch für REHADAT-Recht!

Urteile und Gesetze noch leichter zu finden

Homepage REHADAT-Recht: Eine Frau im Business-Look sitzt an einem Schreibtisch - darauf steht eine Figur der Justitia; die drei Hauptthemen sind: Rechtsprechung, Gesetze und Urteile einfach erklärt

Das Portal REHADAT-Recht wurde überarbeitet und ist nun online: in neuem Layout, mit erweiterten Inhalten und für mobile Endgeräte optimiert.  

Das Portal www.rehadat-recht.de enthält eine Sammlung von über 15.500 Urteilen zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit einer Behinderung oder Schwerbehinderung. Die Rechtsprechung stammt aus dem Arbeits-, Verwaltungs- und Sozialrecht, ergänzt durch richtungsweisende Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs. Außerdem sind im Portal die zugrundeliegenden Gesetze und Verordnungen dokumentiert und mit den Urteilen verlinkt, z. B. das SGB IX, die UN-Behindertenrechtskonvention und die Kraftfahrzeug-Hilfeverordnung.

Zur Orientierung sind die Entscheidungen verschiedenen Kategorien zugeordnet, z. B. Arbeit und Beschäftigung, Aus- und Weiterbildung, Diskriminierung, Feststellungsverfahren, Hilfsmittel und Leistungen. Neu ist die Möglichkeit, sich zu einem Themenbereich ausgewählte Leitsatzurteile anzeigen zu lassen.

Ebenfalls neu ist eine Auswahl an wichtigen Urteilen in Einfacher Sprache, z. B. zum Anspruch auf regelmäßige Arbeitszeiten, zur Kündigung wegen Krankheit oder zur Frage nach der Schwerbehinderung durch den Arbeitgeber.

Um Nutzerinnen und Nutzern den Zugang zu den juristischen Texten zu erleichtern, hat REHADAT außerdem erklärende Texte und Links zu weiterführenden Informationen erweitert und ergänzt.

„Bei der Beschäftigung und Einstellung von Menschen mit Behinderungen haben Unternehmen und Beschäftigte häufig juristische Fragen. REHADAT-Recht unterstützt bei den Antworten mit seinem großen Fundus an Urteilen und Gesetzen“ so Projektleiterin Andrea Kurtenacker. 

Der direkte Link zum Portal: www.rehadat-recht.de

22.04.2021 | Barrierefreies Recruiting-Event am 28.04.2021

Die KfW stellt sich als inklusiver Arbeitgeber vor

Die BAG SELBSTHILFE lädt in Kooperation mit der KfW Bankengruppe interessierte Berufseinsteiger:innen und Student:innen mit Behinderung zu einem praxisorientierten Digital-Event mit Workshop ein. Die KfW möchte im Rahmen ihrer Personalplanung gerade auch jungen schwerbehinderten Menschen vollwertige und auf Dauer angelegte berufliche Perspektiven bieten. Die BAG SELBSTHILFE unterstützt diese arbeitsmarktpolitische Initiative als wichtigen Baustein für die umfassende Teilhabe von Menschen mit Behinderungen auf dem ersten Arbeitsmarkt. Hier geht's zum Workshop: https://www.bag-selbsthilfe.de/aktuelles/nachrichten/detail/news/barrierefreies-recruiting-kfw-bank-inklusiv/

20.04.2021 | Inklusion bei Kammern stärken

BMAS startet neues Programm InKas

Logo BMAS

Die Corona-Pandemie verringert die Teilhabechancen von Menschen mit Schwerbehinderung auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Um diesem Effekt entgegenzuwirken, hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) nun das Programm "Inklusionsstrukturen bei Kammern stärken - InKas" gestartet. Ziel ist es, mehr Menschen mit Schwerbehinderung den erfolgreichen Abschluss einer betrieblichen Berufsausbildung zu ermöglichen. Mit maximal fünf Millionen Euro sollen in einem Zeitraum von drei Jahren gezielte Maßnahmen der Kammern gefördert werden.

Hier können Sie die Förderrichtlinien aufrufen: www.bmas.de 

15.04.2021 | Zurück in den Job nach schwerer Erkrankung

DVfR startet Online-Diskussion

Logo der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation

Wer nach schwerer Erkrankung wieder zurück ins Arbeitsleben möchte, muss das nicht alleine stemmen: Arbeitgeber, Rehaträger, Ärzteschaft sowie alle, die das Verfahren mit ihrer Beratung unterstützen und begleiten, sind mit daran beteiligt, dass die Wiedereingliederung gelingt.

Zu diesem komplexen Thema veranstaltet die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation e. V. (DVfR) gemeinsam mit ihren wissenschaftlichen Kooperationspartnern ab Mittwoch, 14. April bis 4. Mai 2021, eine Online-Diskussion in ihrem Forum fma.reha-recht.de. 

Schwere Erkrankungen wie Krebs oder psychische Erkrankungen sind in der Regel mit einer längeren Abwesenheit vom Arbeitsplatz verbunden. Bei den betroffenen Menschen besteht daher häufig die Unsicherheit, ob sie ihrem Job noch gewachsen sind und wenn ja, wann der richtige Zeitpunkt für einen Wiedereinstieg wäre. Für die betrieblichen Akteure können sich neben medizinischen Fragen insbesondere Fragen sozialrechtlicher und/oder arbeits¬rechtlicher Natur stellen. Auch Aspekte wie die Anerkennung bzw. Einstufung einer Schwerbehinderung können wichtig werden. Die Online-Diskussion wird sich mit rechtlichen und praktischen Fragen zu dem Thema befassen, wie z.B.

  • Welche Beratungsangebote gibt es zum Thema Rückkehr in den Beruf nach schwerer Erkrankung?
  • Welche Ansprüche stehen Betroffenen für welchen Zeitraum zur Verfügung?
  • Welche Handlungsoptionen gibt es für den Fall, dass die Wiedereingliederung doch zu einer Überlastung des Betroffenen führt?
  • Wie gelingt der runde Tisch mit den Akteuren des Betrieblichen Eingliederungsmanagements?

Alle Interessierten können hierzu auch eigene Fragen einreichen und sich mit den teilnehmenden Expertinnen und Experten dazu austauschen. 

Hier geht es zur Online-Diskussion: https://fma.reha-recht.de

07.04.2021 | E-Learning-Kurs zur Rehabilitation und Teilhabe

Neues Angebot der BAR

Ein Symbol für E-Learning: ein Bildschirm mit einem

Die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) bietet einen neuen E-Learning-Kurs "Grundlagen Rehabilitation und Teilhabe im gegliederten Sozialleistungssystem" an. Über drei Module vermittelt der Kurs fundierte Fachinformationen zum Themenkomplex Reha und Teilhabe in Deutschland – über sprachlich verständliche Inhalte, anschaulich aufbereitet mit Grafiken, interaktiven Aufgaben, Praxis-Beispielen und mehr.

  • Modul 1 steigt ein mit rechtlichen Grundlagen: Die Regelungen des SGB IX und ihre Bedeutung für die Reha-Praxis stehen im Fokus, ergänzt durch die UN-BRK und die ICF.
  • Modul 2 vertieft den Bereich Leistungsgruppen und Reha-Träger sowie deren Aufgaben und Rollen in der Reha-Praxis.
  • Modul 3 knüpft an konkreten Situationen für trägerübergreifende Zusammenarbeit an. Im Mittel-punkt stehen der Reha-Prozess sowie die Kooperation und Koordination der Reha-Träger in einzelnen Phasen des Reha-Prozesses.

Der Kurs richtet sich an berufliche Neu- bzw. WiedereinsteigerInnen im Bereich Rehabilitation und Teilhabe sowie an Reha-Fachkräfte, die einen Überblick über das komplexe Sozialleistungssystem erhalten möchten. Bei Bedarf können sechs Stunden für die CDMP-Weiterbildung angerechnet werden.

Interessierte können das neue Angebot im Fort- und Weiterbildungs-Programm der BAR kostenpflichtig buchen: www.bar-frankfurt.de > Service > Fort- und Weiterbildung