News 10

20.01.2020 | REHADAT-Literatur legt zu

1.800 Neuzugänge in 2019

Gefüllte Bücherregale in einer Bibliothek

Unsere umfangreichste Datensammlung hat auch 2019 wieder ordentlich zugelegt: im Portal REHADAT-Literatur haben wir im letzten Jahr 1.800 Literatur-Hinweise aufgenommen – davon knapp 1.000 aus dem Jahr 2019. Insgesamt sind jetzt über 34.000 Literaturinformationen vorhanden!!!

Die Informationen verweisen u. a. auf Bücher, Zeitschriften, Studien und Broschüren – viele können direkt als Online-Publikation gelesen werden. Praktisch zum Stöbern: die Literatur-Hinweise sind thematisch sortiert – es gibt z. B. die Obergruppen Arbeit, Ausbildung, Weiterbildung, Rehabilitation, Recht und Hilfsmittel.

Aktuelles Thema war im letzten Jahr zum Beispiel das 10-jährige Jubiläum der UN-Behindertenrechtskonvention: Sie finden dazu fast 100 Literaturhinweise: www.rehadat-literatur.de).

15.01.2020 | Abenteuer Zukunft – Was kommt nach der Schule?

Infoveranstaltung am 07.02. in Bonn

Logo des Bundesverbnad für körper- und mehrfachbehinderte Menschen

Kaum ein Lebensabschnitt ist so wichtig für die Entwicklung eines jungen Menschen, wie der Eintritt in die Arbeitswelt. Aber wie kann dieser bedeutende Schritt aussehen? Wie kann er gut gelingen? Wie findet ein junger Mensch mit Behinderung den passenden Job? Und wer oder was kann dabei unterstützen?

Die Aktion Mensch und der Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen organisieren am 7. Februar 2020 in Bonn eine Veranstaltung zum Thema Übergang Schule/Beruf für Menschen mit Behinderung.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen praxisnahe Beispiele, der Austausch mit Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen mit Behinderung, die einen Einblick in ihre Arbeitswelt geben sowie Workshops z. B. zu Themen wie „Persönliche Zukunftsplanung“, „Bewerben in Leichter Sprache“ und weiteren.

Die Informationsveranstaltung richtet sich vorrangig an junge Menschen mit Behinderung. Lehrerinnen und Lehrer, andere (pädagogische) Fachkräfte und Eltern sind ebenfalls eingeladen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.

Mehr Infos hier: https://bvkm.de

Tipp: Auch REHADAT ist bei der Veranstaltung mit einem eigenen Stand vertreten – wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

09.01.2020 | Bundesteilhabegesetz 2020

Was ändert sich?

Logo Paragraf

Das Bundesteilhabegesetz (BTHG) soll mit seinen umfangreichen Rechtsänderungen dazu beitragen, Menschen mit Behinderungen eine möglichst volle und wirksame Teilhabe in allen Bereichen für eine selbstbestimmte Lebensführung zu ermöglichen. Mit dem vierten Umsetzungsschritt des BTHG ist die Eingliederungshilfe ab dem 1. Januar 2020 nicht mehr eine Leistung der Sozialhilfe im SGB XII. Die neue Eingliederungshilfe ist Teil des SGB IX geworden. Damit geht eine Vielzahl von Änderungen einher, die die neue von der alten Eingliederungshilfe unterscheiden. Was ändert sich genau?

Hier finden Sie Seminaranbieter, die zu diesem Thema schulen: www.rehadat-seminaranbieter.de

12.12.2019 | Statistiken zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung

Internetportal „REHADAT-Statistik“ in neuem Layout online

Screenshot der Homepage von REHADAT-Statistik

Das überarbeitete Portal REHADAT-Statistik ist seit heute online: mit frischem Layout und erweiterten Inhalten. Nutzerinnen und Nutzer können ab sofort – auch mit mobilen Endgeräten – Statistiken und empirische Untersuchungen, die einen Bezug zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung haben, noch einfacher und schneller unter www.rehadat-statistik.de finden.

Neben allgemeinen Zahlen zu Behinderungen bietet das Portal Links auf Statistiken zu den Themen Bildung, Ausbildung, berufliche Teilhabe, Leistungen der Kostenträger und barrierefreies Leben. Zu jeder Statistik führt das Portal ausgewählte Ergebnisse auf, verlinkt zur Quelle und gibt Hinweise zur Methodik. Zusätzlich gibt es mehr Infografiken, um die Ergebnisse auch optisch schnell zu erfassen.

Das Portal beantwortet beispielsweise diese Fragen:

  • Wie viel Menschen mit einer anerkannten Behinderung leben in Deutschland?
  • Wie viel schwerbehinderte Menschen sind gehörlos?
  • Wie viel schwerbehinderte Menschen oder gleichstellte Menschen befinden sich in einer betrieblichen Ausbildung?
  • Wie hoch sind die Ausgaben für Leistungen zur beruflichen Teilhabe?
  • Wie wird die Ausgleichsabgabe verwendet?
  • Wie viele Inklusionsbetriebe gibt es und wie viele schwerbehinderte Menschen sind dort beschäftigt?

„Wir freuen uns, dass wir mit REHADAT-Statistik ein Portal anbieten können, das eine strukturierte Übersicht über die umfangreichen Daten zum Thema Behinderung und Beruf zentral zur Verfügung stellt. Viele Anfragen zeigen uns, dass der Informationsbedarf zum Thema sehr hoch ist“ so Projektleiterin Andrea Kurtenacker.

Hier können Sie das Portal aufrufen: www.rehadat-statistik.de.

10.12.2019 | Online-Weiterbildung

Webinare zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement

Spielsteine ergeben nebeneinander gelegt das Wort 'Webinar'. Quelle: Pixabay

Auf unserer Webinar-Seite finden Sie aktuell sieben Webinare rund um das Thema BEM. Im Gegensatz zu Präsenz-Seminaren können Sie diese Online-Weiterbildungen von jedem beliebigen Ort aus absolvieren.

 

 

Die Themen im Überblick:

  • Grundlagen des BEM
  • BEM- Der Einlgiederungsprozess bei psychischen Erkrankungen
  • BEM - Arbeitsbedingungen und psychische Gesundheit
  • BEM - bei Mitarbeitern mit Burnout
  • Burnout, Depressionen, Ängste, psychische Krisen - eine Herausforderung fürdas BEM
  • BEM - bei Mitarbeitern mit Suchterkrankungen

Termine und Details zur Anmeldung und zu den Kosten finden Sie hier: www.rehadat-seminaranbieter.de/webinare

 

05.12.2019 | Führungswechsel bei REHADAT

Andrea Kurtenacker ist neue Leiterin

Petra Winkelmann und Andrea Kurtenacker

Bei REHADAT hat die Führung gewechselt: die langjährige Projektleiterin Petra Winkelmann ist in den Ruhestand gegangen und hat den Staffelstab an ihre Nachfolgerin Andrea Kurtenacker übergeben.

Betriebswirtin Andrea Kurtenacker arbeitet seit vielen Jahren als Referentin und Teamleiterin für REHADAT. Sie übernimmt nicht nur die Leitung von REHADAT, sondern auch die Leitung des IW-Kompetenzfeldes „Berufliche Teilhabe und Inklusion”.

„Ich freue mich auf die neue Leitungsaufgabe und sehe mich in der Verantwortung, REHADAT in der gewohnten Qualität zu erhalten und weiter zu entwickeln”, so Andrea Kurtenacker bei ihrem Amtsantritt.

26.11.2019 | Was gibt es Neues bei REHADAT?

Lesen Sie dazu unseren Newsletter!

Logo REHADAT-Newsletter

Wir haben soeben die aktuelle Ausgabe unseres REHADAT-Newsletters verschickt. Sie können darin lesen, welche Neuigkeiten es in REHADAT und zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung im Allgemeinen gibt.

 

 

Sie finden folgende Themen:

  • REHADAT-Seminaranbieter online
  • REHADAT-Quiz zur beruflichen Teilhabe
  • Schneller Überblick mit REHADAT-Ersparnisrechner
  • Das Budget für Arbeit in der Praxis
  • Urteil: Krankenkasse muss Kosten für GPS-Uhr übernehmen
  • Lärmschutz am Arbeitsplatz: Hilfsmittel und mehr
  • Neues ausprobieren – Interview mit Ikarus-Rhein-Neckar, einem der ersten anderen Leistungsanbieter
  • 325 nordrhein-westfälische Inklusionsbetriebe aktualisiert
  • Ansprechstellen zum Thema „Behinderung und Erkrankung“ gesucht?
  • Projekte zur Teilhabe durch Digitalisierung
  • Gründungsaufruf zum bundesweiten Netzwerk Schwerbehindertenvertretungen
  • Regionale Netzwerkveranstaltung für Reha-Träger
  • Anleitung zur inklusiven Führung veröffentlicht
  • Beispielhafte Inklusion: Jetzt bewerben für Annedore-Leber-Preis
  • Termine für REHADAT-Seminare 2020

Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre!

Hier können Sie die aktuelle Ausgabe aufrufen: www.rehadat.de

 

21.11.2019 | Diskutieren Sie mit!

Online-Diskussion zumThema „Stufenweise Wiedereingliederung“

Logo Reha-Recht

Die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation veranstaltet vom 21. November bis 12. Dezember 2019 eine Online-Diskussion zu rechtlichen und praktischen Fragen der Stufenweisen Wiedereingliederung.

Neben Expertinnen und Experten sind alle Interessierten eingeladen, sich an dem Austausch zu beteiligen. Die Diskussion „Stufenweise Wiedereingliederung: keine arbeitsrechtliche Grauzone“ unter Federführung von Prof. Dr. Katja Nebe, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, thematisiert z. B. grundsätzliche Voraussetzungen und Ziele, die Zusammenarbeit der Rehabilitationsträger, die Lebensunterhaltssicherung und andere ergänzende Leistungen wie Fahrtkosten, jeweils auf Basis neuerer Gerichtsentscheidungen.

Weitere Informationen dazu finden Sie hier: https://fma.reha-recht.de

14.11.2019 | Menschen mit Behinderung als Expertinnen und Experten in eigener Sache qualifizieren

CASCO - Vom Case zum Coach

Logo Casco-isl

Wenn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Einrichtungen behinderter Menschen oder Trägern der Rehabilitation an Schulungen teilnehmen, sind nur selten Referentinnen und Refereten mit Behinderung vertreten. Mitunter wird ein behinderter Mensch als „Betroffener“ eingeladen, um aus seinem Leben zu berichten. Ein Austausch auf fachlicher Augenhöhe findet so jedoch nicht statt.

Das Modellprojekt „CASCO – Vom Case zum Coach“, das aus Mitteln des Ausgleichfonds gefördert wird, möchte dies ändern und Menschen mit Behinderungen zu Referentinnen und Referenten für eine menschenrechtsbasierte Behindertenpolitik qualifizieren.

Es ist wichtig, dass Expertinnen und Experten in eigener Sache an Fortbildungsangeboten für Beschäftigte von Institutionen der Behindertenhilfe und Behindertenarbeit als fachkompetente Referentinnen und Referenten aktiv beteiligt sind, denn:

  • Sie sprechen nicht für Menschen mit Behinderungen sondern von ihnen,
  • die eigene Erfahrung aus einem Leben mit Behinderungen ist sowohl Kompetenz als auch Rollenvorbild und
  • durch ihre eigene Betroffenheit vermitteln sie nicht nur ein neues Verständnis von Behinderung, sondern machen es nachvollzieh- und erlebbar.

Dieser Referentinnen- und Referentenpool bietet Interessierten, Bildungsträgern, Verbänden und Institutionen außerdem eine Suchfunktion nach einem konkreten Bundesland oder einem Thema.

 

14.11.2019 | Forderung des Deutschen Studentenwerks (DSW)

Nachteilsausgleiche auch für Studierende mit chronischen Erkrankungen

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Das Deutsche Studentenwerk (DSW) fordert, dass Studierende mit chronischen physischen und psychischen Erkrankungen ihr Recht auf Nachteilsausgleich diskriminierungsfrei nutzen können. Hierfür stützt sich das DSW auf ein Rechtsgutachten des Bochumer Verwaltungsrechtlers Prof. Dr. Jörg Ennuschat, das er im Auftrag des DSW erarbeitet hat.

Das Rechtsgutachten wendet sich gegen die Praxis, Studierende mit chronischen somatischen und psychischen Erkrankungen mit Verweis auf ein „persönlichkeitsprägendes Dauerleiden“ pauschal von Nachteils­ausgleichen im Studium und bei Prüfungen auszuschließen. Der Terminus „persönlichkeitsprägendes Dauerleiden“ geht auf ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts von 1985 zurück.

Wer sich auf dieses Urteil berufe, so Ennuschats Kritik, ignoriere die völker-, europa- und verfassungsrechtlichen Entwicklungen, die seit 1985 die Rechte von Menschen mit Behinderungen kontinuierlich gestärkt haben.

Das Gutachten steht im Mittelpunkt der DSW-Fachtagung am 14./15. November 2019 in Berlin zum Thema „Nachteilsausgleiche in Prüfungen für Studierende mit Behinderungen“, organisiert von der DSW-Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung (IBS). 120 Vertreter/-innen aus Ländern, Hochschulen, Studentenwerken sowie Fachjurist/-innen und betroffene Studierende diskutieren das Gutachten im Hinblick auf die Gestaltung einer diskriminierungsfreien und barrierearmen Prüfungspraxis an Hochschulen.

Mehr Informationen zur Forderung des Deutschen Studentenwerks: www.studentenwerke.de/nachteilsausgleiche-auch-für-studierende

Das IBS-Rechtsgutachten online: www.studentenwerke.de/nachteilsausgleiche-für-studierende-mit

Das Programm der IBS-Fachtagung online:
www.studentenwerke.de/einladung_programm_tn_info_ft19.pdf