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News 10

27.05.2020 | Was ist neu bei REHADAT und in der beruflichen Teilhabe?

REHADAT-Newsletter erschienen

Schriftzug REHADAT-Newsletter mit bunten Quadraten © REHADAT

Der REHADAT-Newsletter 3/2020 ist erschienen. Sie finden darin folgende spannende Themen:

  • Ariadne liefert Antworten: Neue Suchmöglichkeit bei REHADAT
  • Was ist die Ausgleichsabgabe? Erklärvideos zeigen es anschaulich
  • In English, please: REHADAT-Hilfsmittel
  • rehapro-Projekte mit BMAS-Förderung
  • Zweiter Förderaufruf Bundesprogramm rehapro
  • Urteil: Anspruch auf Exoskelett zum unmittelbaren Behinderungsausgleich
  • Neue und aktualisierte Statistiken bei REHADAT
  • Was fragen Parlamentarier zur beruflichen Teilhabe?
  • Mehr als 300 betriebsnahe Dienstleister aktualisiert
  • Positiv für Erwerbstätigkeit von Menschen mit Behinderung
  • Vernetzt euch! iXNet Portal geht online
  • Bundesweites Beratungsnetz für die Wirtschaft notwendig

Hier können Sie den Newsletter direkt lesen: www.rehadat.de

19.05.2020 | Vernetzt euch!

Neues Internetportal von und für Akademiker*innen mit Behinderung

Logo ixnet: Inklusives Expert*innen-Netzwerk

Das innovative Internetportal des Inklusiven Expert*innen Netzwerks (iXNet) von und für Akademiker*innen mit Behinderung geht an den Start. Durch ein breites Spektrum an Informationen, Peer-Support, Beratung und themenspezifischen Austausch will das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) aus Mitteln des Ausgleichsfonds geförderte Projekt Akademiker*innen mit Behinderungen auf ihrem beruflichen Weg stärken und ihre Beschäftigungsperspektiven nachhaltig verbessern.

„Das Internetportal bietet vielfältige, fundierte und niedrigschwellige Auskünfte zu den Bereichen Berufs- und Arbeitssuche sowie Arbeiten und Leben. Darüber hinaus bietet es aber auch spannende Möglichkeiten zu Austausch und Beratung, z.B. in einem Online-Forum und durch Peer-Beratung. „Nach dem Motto: Vernetzt euch!, sollen auch langfristige Bündnisse für strukturelle Verbesserungen entstehen“, so Dr. Monika Schröttle, Leiterin von iXNet.

Abgerundet wird das Angebot durch Auskünfte für Arbeitgeber*innen, die Akademiker*innen mit Behinderung beschäftigen wollen. Die digitale Plattform wird ergänzt durch ein Mentoring-Programm, an dem in zwei Durchgängen insgesamt 80 Personen teilnehmen.

Das Projekt wird durchgeführt vom Institut für empirische Soziologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (IfeS) in Kooperation mit dem Hildegardis-Verein e.V., dem Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) - REHADAT und der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit. Das barrierearme Angebot wird kontinuierlich erweitert und aktualisiert.

Es eröffnet die Möglichkeit, dass Menschen mit Behinderung, Mitstreiter*innen und am Thema Interessierten in Kontakt kommen und im Sinne der Inklusion gemeinsam etwas bewegen.

Hier können Sie die neue Site aufrufen: www.ixnet-projekt.de.

11.05.2020 | Neue Such-Möglichkeit bei REHADAT

Ariadne liefert Antworten

Eine junge Frau mit schwarzen Haaren fragt 'Wie kann ich Ihnen helfen?'

Bei REHADAT gibt es jetzt mit Ariadne eine neue Möglichkeit, die umfangreichen Inhalte zu durchforsten und Antworten auf individuelle Fragegestellungen zu bekommen. Ariadne ist eine dialogbasierte Suchassistentin, die auf jeder Internetseite von REHADAT erscheint: „Hallo, ich bin Ariadne, die Suchassistentin von REHADAT. Ich führe Sie gerne durch unser Informationsangebot.“ So startet die gemeinsame Recherche.

Das eigene IT-Team bei REHADAT hat das System optimiert, das Training der Algorithmen vorgenommen und Fehler ausgemerzt. Sämtliche Suchanfragen werden verschlüsselt auf eigenen Servern gespeichert und analysiert. Mit der Nutzung aktueller Suchmaschinen in Kombination mit einem KI-gestützten Suchassistenten (Open-Source) setzt REHADAT auch in Bezug auf die Datensicherheit und den Schutz der privaten Daten und gesundheitsbezogenen Suchanfragen hohe Standards.

Mit einem aktuellen Browser erscheint Ariadne als Beta-Version automatisch auf jeder REHADAT-Seite. Wir freuen uns über Rückmeldungen zu Ariadne, um die Suchergebnisse kontinuierlich zu verbessern.

27.04.2020 | Neue Studie veröffentlicht

Chronische Erkrankungen im Arbeitsleben

Titelblatt 'Chronische Erkrankungen am Arbeitsplatz'

Die NRW-Landesverbände der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft, der Aidshilfe und der Deutschen Rheuma-Liga haben untersucht, mit welchen Schwierigkeiten Menschen mit einer chronischen Erkrankung im Arbeitsleben konfrontiert sind, welche Erfahrungen sie mit Unterstützung gemacht haben und was sie sich für Unterstützung wünschen.

1.280 Personen mit entsprechenden Erkrankunge wurden dazu online befragt und die Ergebnisse jetzt veröffentlicht: Die Antworten zeigen deutlich, dass Menschen mit einer chronischen Erkrankung in der Arbeitswelt vielfältige Herausforderungen zu bewältigen haben, seien es individuelle krankheitsbedingte Schwierigkeiten oder psychosoziale Schwierigkeiten. Das vielfältige Unterstützungssystem in Deutschland für Arbeitnehmende mit einer chronischen Erkrankung wird nicht in seiner Gänze genutzt, da Rechte und Pflichten sowie Unterstützungsmöglichkeiten zu unbekannt sind.

Bei REHADAT finden Sie mehr ausgewählte Ergebnisse sowie den Link zur Studie: www.rehadat-statistik.de

22.04.2020 | Was kosten Rehabilitation und Teilhabe?

BAR veröffentlicht Kostenübersicht für 2018

Tabelle aus REHADAT-Statistik mit den Ausgaben der Kostenträger für Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben von 2014 bis 2018

Die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) hat ihre jährliche trägerübergreifende Übersicht über die Ausgaben für Rehabilitation und Teilhabe – unter anderem über die Leistungen zur beruflichen Teilhabe – für das Jahr 2018 veröffentlicht.

Bei REHADAT-Statistik finden Sie auf Grundlage der BAR-Zahlen eine Tabelle mit den Ausgaben für die Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben der verschiedenen Träger von 2018 bis 2014: www.rehadat-statistik.de

03.04.2020 | Aktionspläne nicht durch Leitlinien ersetzen

Bestes Instrument für UN-BRK

Logo des Deutschen Instituts für Menschenrechte

Das Deutsche Institut für Menschenrechte fordert aus Anlass des 11. Jahrestags des Inkrafttretens der UN-Behindertenrechtskonvention für Deutschland die Länder auf, Landesaktionspläne fortzuschreiben und nicht durch Leitlinien zu ersetzen. Aktionspläne unterstützen die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention.

Die Erfahrung der letzten Dekade zeige, wie auch die aktuelle Analyse, dass ein Aktionsplan oder eine gleichwertige Strategie die besten Instrumente seien, um die UN-Behindertenrechtskonvention in einem koordinierten und partizipativen Prozess umzusetzen, so das Institut.

Mehr Informationen hier: www.institut-fuer-menschenrechte.de

Tipp! REHADAT sammelt Informationen über Aktionspläne zur Umsetzung der UN-BRK für Bund, Länder, Kommunen, Institutionen und Betriebe – darunter auch viele Aktionspläne in Leichter Sprache: www.rehadat-literatur.de

 

30.03.2020 | Fragen zu Rehabilitation und Teilhabe?

Kompetente Antworten per Telefon und E-Mail

Schriftzug

Die Sozialleistungsträger schränken aufgrund der Corona-Pandemie – wie andere Dienste und Einrichtungen auch – derzeit ihre Vor-Ort-Services und -Sprechzeiten ein. Dies schützt Ratsuchende, aber auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bisher im persönlichen Kontakt für die Vermittlung von Informationen zur Verfügung standen.

Durch diese Entwicklungen gewinnen telefonische Unterstützungsangebote und Online-Dienste zunehmend an Bedeutung. Dies gilt auch für die Ansprechstellen für Rehabilitation und Teilhabe die durch eine telefonische oder auch digitale Informationsvermittlung weiterhin erreichbar bleiben.

Über www.ansprechstellen.de haben Ratsuchende die Möglichkeit, schnell und unkompliziert die für sie relevante Ansprechstelle zu finden. Hier können dann die von den Sozialleistungsträgern zur Verfügung gestellten Kontaktdaten, wie z. B. die Telefonnummer oder E-Mail-Adresse abgerufen werden. Dies kann auch Hinweise auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das jeweilige Angebot umfassen.

Damit leisten die Ansprechstellen einen Beitrag dazu, dass in der aktuellen Situation alle einen zuverlässigen Ansprechpartner mit seriösen Informationen über Rehabilitation und Teilhabe finden.

27.03.2020 | Teilhabe durch berufliche Weiterbildung

DVBS-Angebot geht in die Verlängerung

Logo des dvbs

Nach der Genehmigung durch das Integrationsamt Hessen ist das Angebot „Fit für berufliche Weiterbildung und –entwicklung“ des Deutschen Vereins der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf (DVBS) für ein weiteres Jahr buchbar.

Das Angebot ist ganzjährig nutzbar und richtet sich an sehbeeinträchtigte Erwerbstätige, die Hilfsmittel benötigen oder bereits anwenden und bei ihrer Hilfsmittelnutzung aufgrund einer anstehenden Weiterbildung oder beruflichen Veränderung individuellen Schulungsbedarf haben. Die Kosten übernimmt das zuständige Integrationsamt.

Die viertägige Schulung umfasst eine detaillierte Bedarfsfeststellung, eine Hilfsmittelbegutachtung und –beratung sowie eine individuell ausgerichtete Qualifizierung mit entsprechenden Übungsphasen. Die Schulung kann in Chemnitz, Düren, Frankfurt am Main, Halle, Marburg, München, Soest, Stuttgart oder Würzburg stattfinden, nach Vereinbarung auch in Teilzeit. Der Einstieg ist jederzeit nach individueller Terminabsprache möglich.

Die Ausschreibung zu „Fit für berufliche Weiterbildung und –entwicklung“ sowie weitere Informationen finden Sie unter https://www.dvbs-online.de.

26.03.2020 | Neuigkeiten bei REHADAT

Aktueller Newsletter ist erschienen

REHADAT-Newsletter-Icon: bunte Quadrate purzeln durcheinander

Soeben haben wir die aktuelle Ausgabe des REHADAT-Newsletters verschickt. Sie lesen darin Neuigkeiten bei REHADAT sowie zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung im Allgemeinen. Wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre mit diesen Inhalten:

  • Neue Ausgabe: Reha- und Teilhabeforschende 2020
  • „Mit Hörschädigung im Job“: Ergebnisse der REHADAT-Befragung veröffentlicht
  • IW-Report: Neue Technologien unterstützen den Arbeitsalltag von Menschen mit Behinderung
  • Urteil: Keine Einladung bei interner Stellenbesetzung notwendig
  • Beinahe 600 EUTB-Beratungsstellen in REHADAT erfasst
  • Kommunale Behindertenbeauftragte: Wichtige Ansprechstellen in Sachen Barrierefreiheit
  • Mehr Zeit für Schwerbehindertenanzeige und Ausgleichsabgabe
  • Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben: BMAS berichtet über Perspektiven der Leistungserbringer
  • Interessen von sehbeeinträchtigten Menschen vertreten: Neuer betrieblicher Newsletter
  • In einem Inklusionsunternehmen arbeiten oder sogar eins gründen?
  • Neue Broschüre mit Erfahrungen, Fakten und Tipps rund um die inklusive Ausbildung
  • Inklusionspreis für die Wirtschaft 2020: Preisverleihung auf 3. September verschoben
  • Seminare der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation
  • Corona-Prävention: REHADAT-Seminare im Mai abgesagt

Hier können Sie den Newsletter aufrufen: www.rehadat.de

24.03.2020 | Von der Vorbereitung zur Umsetzung

Teilhabeplan und Teilhabekonferenz

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Eine Teilhabeplanung wird bei Träger- oder Leistungsgruppenmehrheit oder auf Wunsch des Leistungsberechtigten durchgeführt. So sieht es das SGB IX vor. Für eine gelungene personenzentrierte Teilhabeplanung bedarf es der Berücksichtigung von gesetzlichen Regelungen, des Austausches unter den Rehabilitationsträgern, der Abstimmung mit dem Leistungsberechtigten und ggf. der Einbeziehung weiterer Akteure. Dadurch entstehen vielfältige Fragestellungen in der Praxis: Wie kann trägerübergreifende Teilhabeplanung konkret aussehen? Wie erstelle ich einen Teilhabeplan und was muss hierbei dokumentiert werden? Wann wird eine Teilhabeplankonferenz durchgeführt und wer ist beteiligt? Oftmals sind diese Anforderungen an ein koordiniertes Verfahren einfacher umzusetzen als gedacht.

Termin:

09.06. - 10.06.2020 in Stuttgart, Teilnahmegebühr 230 Euro

Weitere Informationen und zur Anmeldung unter: https://www.bar-frankfurt.de/service/fort-und-weiterbildung/bar-seminare/details/200112-04.html