News 10

30.03.2020 | Fragen zu Rehabilitation und Teilhabe?

Kompetente Antworten per Telefon und E-Mail

Schriftzug

Die Sozialleistungsträger schränken aufgrund der Corona-Pandemie – wie andere Dienste und Einrichtungen auch – derzeit ihre Vor-Ort-Services und -Sprechzeiten ein. Dies schützt Ratsuchende, aber auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bisher im persönlichen Kontakt für die Vermittlung von Informationen zur Verfügung standen.

Durch diese Entwicklungen gewinnen telefonische Unterstützungsangebote und Online-Dienste zunehmend an Bedeutung. Dies gilt auch für die Ansprechstellen für Rehabilitation und Teilhabe die durch eine telefonische oder auch digitale Informationsvermittlung weiterhin erreichbar bleiben.

Über www.ansprechstellen.de haben Ratsuchende die Möglichkeit, schnell und unkompliziert die für sie relevante Ansprechstelle zu finden. Hier können dann die von den Sozialleistungsträgern zur Verfügung gestellten Kontaktdaten, wie z. B. die Telefonnummer oder E-Mail-Adresse abgerufen werden. Dies kann auch Hinweise auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das jeweilige Angebot umfassen.

Damit leisten die Ansprechstellen einen Beitrag dazu, dass in der aktuellen Situation alle einen zuverlässigen Ansprechpartner mit seriösen Informationen über Rehabilitation und Teilhabe finden.

27.03.2020 | Teilhabe durch berufliche Weiterbildung

DVBS-Angebot geht in die Verlängerung

Logo des dvbs

Nach der Genehmigung durch das Integrationsamt Hessen ist das Angebot „Fit für berufliche Weiterbildung und –entwicklung“ des Deutschen Vereins der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf (DVBS) für ein weiteres Jahr buchbar.

Das Angebot ist ganzjährig nutzbar und richtet sich an sehbeeinträchtigte Erwerbstätige, die Hilfsmittel benötigen oder bereits anwenden und bei ihrer Hilfsmittelnutzung aufgrund einer anstehenden Weiterbildung oder beruflichen Veränderung individuellen Schulungsbedarf haben. Die Kosten übernimmt das zuständige Integrationsamt.

Die viertägige Schulung umfasst eine detaillierte Bedarfsfeststellung, eine Hilfsmittelbegutachtung und –beratung sowie eine individuell ausgerichtete Qualifizierung mit entsprechenden Übungsphasen. Die Schulung kann in Chemnitz, Düren, Frankfurt am Main, Halle, Marburg, München, Soest, Stuttgart oder Würzburg stattfinden, nach Vereinbarung auch in Teilzeit. Der Einstieg ist jederzeit nach individueller Terminabsprache möglich.

Die Ausschreibung zu „Fit für berufliche Weiterbildung und –entwicklung“ sowie weitere Informationen finden Sie unter https://www.dvbs-online.de.

26.03.2020 | Neuigkeiten bei REHADAT

Aktueller Newsletter ist erschienen

REHADAT-Newsletter-Icon: bunte Quadrate purzeln durcheinander

Soeben haben wir die aktuelle Ausgabe des REHADAT-Newsletters verschickt. Sie lesen darin Neuigkeiten bei REHADAT sowie zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung im Allgemeinen. Wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre mit diesen Inhalten:

  • Neue Ausgabe: Reha- und Teilhabeforschende 2020
  • „Mit Hörschädigung im Job“: Ergebnisse der REHADAT-Befragung veröffentlicht
  • IW-Report: Neue Technologien unterstützen den Arbeitsalltag von Menschen mit Behinderung
  • Urteil: Keine Einladung bei interner Stellenbesetzung notwendig
  • Beinahe 600 EUTB-Beratungsstellen in REHADAT erfasst
  • Kommunale Behindertenbeauftragte: Wichtige Ansprechstellen in Sachen Barrierefreiheit
  • Mehr Zeit für Schwerbehindertenanzeige und Ausgleichsabgabe
  • Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben: BMAS berichtet über Perspektiven der Leistungserbringer
  • Interessen von sehbeeinträchtigten Menschen vertreten: Neuer betrieblicher Newsletter
  • In einem Inklusionsunternehmen arbeiten oder sogar eins gründen?
  • Neue Broschüre mit Erfahrungen, Fakten und Tipps rund um die inklusive Ausbildung
  • Inklusionspreis für die Wirtschaft 2020: Preisverleihung auf 3. September verschoben
  • Seminare der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation
  • Corona-Prävention: REHADAT-Seminare im Mai abgesagt

Hier können Sie den Newsletter aufrufen: www.rehadat.de

24.03.2020 | Von der Vorbereitung zur Umsetzung

Teilhabeplan und Teilhabekonferenz

logo-bar-frankfurt.farbig

Eine Teilhabeplanung wird bei Träger- oder Leistungsgruppenmehrheit oder auf Wunsch des Leistungsberechtigten durchgeführt. So sieht es das SGB IX vor. Für eine gelungene personenzentrierte Teilhabeplanung bedarf es der Berücksichtigung von gesetzlichen Regelungen, des Austausches unter den Rehabilitationsträgern, der Abstimmung mit dem Leistungsberechtigten und ggf. der Einbeziehung weiterer Akteure. Dadurch entstehen vielfältige Fragestellungen in der Praxis: Wie kann trägerübergreifende Teilhabeplanung konkret aussehen? Wie erstelle ich einen Teilhabeplan und was muss hierbei dokumentiert werden? Wann wird eine Teilhabeplankonferenz durchgeführt und wer ist beteiligt? Oftmals sind diese Anforderungen an ein koordiniertes Verfahren einfacher umzusetzen als gedacht.

Termin:

09.06. - 10.06.2020 in Stuttgart, Teilnahmegebühr 230 Euro

Weitere Informationen und zur Anmeldung unter: https://www.bar-frankfurt.de/service/fort-und-weiterbildung/bar-seminare/details/200112-04.html

17.03.2020 | Corona-Prävention

REHADAT-Seminare im Mai abgesagt

Ein blauer Kreis mit einem

Aufgrund der aktuellen Situation bezüglich des Corona-Virus in Deutschland hat REHADAT die nächsten Seminare im Mai abgesagt.

Folgende Seminare entfallen:

  • 6. Mai 2020: REHADAT-Seminar "Berufliche Teilhabe gestalten"
  • 7. Mai 2020: REHADAT-Seminar "Hilfsmittel – Welche gibt es und wer zahlt? Die Grundlagen der Hilfsmittelversorgung"

Die angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden im Laufe des heutigen Tages per E-Mail informiert.

Die nächsten REHADAT-Seminare sind für September geplant. Informationen unter: www.rehadat.de/seminare

 

 

12.03.2020 | Neue IT-Berufe

Modernisierte Ausbildungsordnungen ab 1. August 2020

bibb-Logo

Die Digitalisierung hat zunehmende Auswirkungen auf die Arbeitswelt. Kaum eine andere Berufsgruppe ist so stark davon betroffen wie die der IT-Berufe. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat daher im Auftrag der Bundesregierung und gemeinsam mit den zuständigen Bundesministerien sowie den Sozialpartnern und Sachverständigen aus der betrieblichen Praxis die Ausbildungsordnungen von vier dualen IT-Berufen überarbeitet:

  • Fachinformatiker/-in
  • IT-System-Elektroniker/-in
  • Kauf­mann/Kauffrau für Digitalisierungsmanagement
  • Kaufmann/Kauffrau für IT-System-Management.

Die neuen Ausbildungsordnun­gen treten am 1. August 2020 in Kraft.

Mehr Informationen unter: www.bibb.de/new_modernised_occupations_by_year

11.03.2020 | Solange der Vorrat reicht!

Neues Verzeichnis der Reha- und Teilhabeforschenden 2020 in kleiner Druckauflage - jetzt gratis bei REHADAT bestellen

Deckblatt Verzeichnis Rehabilitations- und Teilhabeforschende 2020

REHADAT stellt das neue Verzeichnis der „Rehabilitations- und Teilhabeforschenden – Akteure und Themen in Deutschland 2020“ in diesem Jahr in kleiner Auflage als gedruckte Broschüre bereit.

Das Verzeichnis informiert darüber, welche Personen zu welchen Themen der Rehabilitation, Teilhabe und Inklusion in Deutschland forschen.

Aktuell sind noch 48 Druckexemplare vorhanden.

Unter https://www.rehadat.de/presse-service/publikationen/ können Sie sich ein Druckexemplar des Verzeichnisses der Reha- und Teilhabeforschenden kostenlos bestellen – solange der Vorrat reicht. An gleicher Stelle können Sie das Verzeichnis auch als PDF downloaden.

Wenn Sie sich als Forschende oder Forschender neu in das Verzeichnis aufnehmen lassen möchten, dann finden Sie auf dieser Seite unser Meldeformular zur Neuaufnahme.

04.03.2020 | Save the dates!

Webinare „eingeschränkte Mobilität“ und „Sehbehinderung“ am 11. und 25. März

Logo Projekt WayIn

Am 11. und 25. März bietet ARBEIT UND LEBEN – Berlin-Brandenburg DGB/VHS e. V. zwei Webinare an, für die es noch freie Plätze gibt. Das Webinar am 11. März befasst sich mit dem Thema eingeschränkte Mobilität, am 25. März geht es um das Thema Sehbehinderung.

Weitere Infos und Anmeldung: www.wayin-inklusion.de/veranstaltungen

03.03.2020 | Beschäftigung von Menschen mit Behinderung in KMU

Online-Umfrage bis 20. März

Logo der Aktion Mensch

Pia Knappheide, Studentin im Fach Wirtschaftspsychologie an der Hochschule Bonn-Rhein/Sieg erstellt ihre Bachelorarbeit zum Thema "Inklusion von Menschen mit Behinderung in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU)" und wird dabei von der Aktion Mensch unterstützt.

Im Rahmen der Arbeit findet eine Online-Befragung von Betrieben statt. Es soll eine Bestandsaufnahme durchgeführt werden, indem bei Geschäftsführenden und Personalverantwortlichen in kleinen und mittelgroßen Unternehmen Folgendes erfragt wird:

  • Wie ist der Status quo in den befragten Unternehmen bezogen auf die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung?
  • Was hält Arbeitgeber*innen davon ab, Menschen mit Behinderung zu beschäftigen?
  • Welcher Bedarf an Unterstützungsmöglichkeiten besteht konkret für Arbeitgeber*innen, Menschen mit Behinderung einzustellen bzw. zu beschäftigen?

Sie finden die Umfrage bis zum 20. März 2020 unter folgendem Link: https://ww2.unipark.de/uc/Inklusion_von_Menschen_mit_Behinderung/

25.02.2020 | Neue Technologien unterstützen den Arbeitsalltag von Menschen mit Behinderung

IW veröffentlicht Ergebnisse einer Befragung von 1.200 Unternehmen

Ausschnitt Titelblatt IW-Report 7/2020: Betriebliche Inklusion von Menschen mit Behinderung in Zeiten der Digitalisierung

Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hat im Sommer 2019 rund 1.200 Unternehmen zum Thema Beschäftigung von Menschen mit Behinderung in Zeiten der Digitalisierung befragt. Erfreuliches Ergebnis: die neuen Technologien erleichtern den Arbeitsalltag von Menschen mit Behinderung und wirken sogar als Beschäftigungstreiber.

Insgesamt sehen fast 30 Prozent der Unternehmen in der Digitalisierung neue Chancen für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung. Smartphones oder Tablets zum Beispiel erlauben ortsunabhängiges Arbeiten – das ist gerade für Menschen mit Behinderung vorteilhaft, denn sie sind öfter in ihrer Mobilität eingeschränkt oder müssen regelmäßige medizinische Termine wahrnehmen und deshalb in der Nähe ihres Wohnorts bleiben. Ähnliche Vorteile bringen Online-Kommunikationsdienste beim Informationsaustausch mit Kollegen und Kunden.

Es stellte sich allerdings auch heraus, dass sich nur knapp 60 Prozent aller Unternehmen mit Erfahrung in der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung ausreichend über behinderungsgerechte Arbeitsgestaltung (z. B. Hilfsmittel) informiert fühlen. Und nur 45 Prozent gaben an, ausreichend über die Rekrutierung von neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Behinderung Bescheid zu wissen.

Den IW-Report „Betriebliche Inklusion von Menschen mit Behinderung in Zeiten der Digitalisierung“ können Sie hier finden: www.iwkoeln.de.