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30.11.2021 | Inklusionsbarometer Arbeit veröffentlicht

Corona bremst berufliche Teilhabe

Titelblatt Inklusionsbarometer Arbeit / Ein Instrument zur Messung von Fortschritten bei der Inklusion von Menschen mit Behinderung auf dem deutschen Arbeitsmarkt / 9. Jahrgang (2021)

Die Aktion Mensch und das Handelsblatt Research Institute haben das neue Inklusionsbarometer Arbeit veröffentlicht. Das Barometer misst die Fort- und Rückschritte, die bei der Inklusion von Menschen mit Behinderung auf dem deutschen Arbeitsmarkt erreicht wurden.

Das Barometer stellt heraus, dass die Corona-Pandemie erheblichen Einfluss auf die Arbeitsmarktsituation von Menschen mit Behinderung hat:  so gibt es bundesweit über acht Prozent mehr arbeitslose Menschen mit Behinderung als vor der Pandemie. Außerdem erhole sich Arbeitsmarktsituation für Menschen mit Behinderung langsamer als für Menschen ohne Behinderung. Damit steige weiterhin auch die Gefahr, dass noch mehr Menschen mit Behinderung in die Langzeitarbeitslosigkeit geraten.

Für das Baromter werden vorhandene amtliche statistische Daten zu Menschen mit Schwerbehinderung ausgewertet. Dazu gehören u. a. die Beschäftigungsquote, die Arbeitslosigkeit, Anträge auf Kündigung und die Besetzung von Pflichtarbeitsplätzen.

Mehr Informationen: www.aktion-mensch.de/inklusionsbarometer

29.11.2021 | Diskutieren Sie mit!

Online-Forum: Assistive Technologien im betrieblichen Einsatz

Logo der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation

Technische Hilfsmittel und Assistenzsysteme können Menschen bei Arbeitsschritten aller Art unterstützen sowie bestimmte Behinderungen kompensieren. Die assistiven Technologien haben großes Inklusionspotenzial in der Arbeitswelt.

Was ist bei ihrem Einsatz in Betrieben zu beachten? Die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation e. V. (DVfR) veranstaltet ab dem 29. November 2021 eine Online-Diskussion mit Expertinnen und Experten und lädt dazu ein, rechtliche und praktische Fragen rund um dieses Thema öffentlich zu diskutieren.

Zu diskutieren ist u. a.:

  • Welche innerbetrieblichen Fragen des Arbeitsschutzes und der Arbeitssicherheit sind zu klären, bevor Assistenzsysteme eingeführt werden? Wie gestaltet sich das Verfahren dazu?
  • Wie sind assistive Technologien in die Systeme des Arbeitsschutzes und der geltenden sozialrechtlichen Kategorien von Hilfsmitteln und technischen Arbeitshilfen einzuordnen? Wer übernimmt die Kosten oder leistet Zuschüsse?
  • Welche Assistenzsysteme eignen sich besonders für die Inklusion von Menschen mit Behinderungen in der Arbeitswelt? Welchen Einfluss hat die Digitalisierung? Welche Risiken zeichnen sich dabei ab?

Alle Interessierten sind eingeladen, sich gemeinsam mit einem Expertenkreis über diese und weitere Fragen auszutauschen. Unter Federführung von Prof. Dr. Felix Welti, Universität Kassel, und Prof. Dr. Dörte Busch, Zentrum für Sozialforschung Halle e. V., werden Mareike Decker, Teamleiterin REHADAT Hilfsmittel, Ralf Rensinghoff und Ralf Schick Gesetzliche Unfallversicherung, Reto Schneider, DRV Bund, sowie Expertinnen und Experten der Malt|Harms GmbH und des Berufsforschungs- und Beratungsinstitut für interdisziplinäre Technikgestaltung an der Diskussion teilnehmen. Die wesentlichen Ergebnisse werden im Anschluss als Fachbeitrag zusammengefasst.

Zum Forum: fma.reha-recht.de

26.11.2021 | Neuigkeiten zur beruflichen Teilhabe

REHADAT-Newsletter veröffentlicht

Logo REHADAT-Newsletter

Der neue REHADAT-Newsletter ist soeben erschienen – mit vielen Neuigkeiten zu REHADAT und zur beruflichen Teilhabe im Allgemeinen. Lesen Sie in dieser Ausgabe über folgende Themen:

  •  Urteil: Anspruch auf höhenverstellbaren Schreibtisch
  •  Kurz erklärt: Was sind Kantenfiltergläser?
  •  Rubrik „Aktuelle Projekte“ in REHADAT-Forschung
  •  IW-Analyse: Menschen mit Beeinträchtigungen auf dem Arbeitsmarkt
  •  BMAS-Zwischenbericht: Entgeltsystem in WfbM
  •  Jetzt online: „Talente inklusive“
  •  BIBB-Report veröffentlicht: „Eingeschränkte Wahrnehmung oder wahrgenommene Einschränkung?“
  •  Ausgezeichnet! Vier Unternehmen erhalten Inklusionspreis der Wirtschaft
  •  Jetzt bewerben! Für Annedore-Leber- und Rudolf-Freudenberg-Preis
  •  Webseite Autismus und Arbeit – Praxishilfen für die Beschäftigung
  •  Werkstätten:Messe 2022 in Nürnberg

Wir wünschen eine interesssante Lektüre! Hier können Sie den Newsletter aufrufen: www.rehadat.de/newsletter/aktuelle-ausgabe

23.11.2021 | Webinar am 16.12.2021

The Story of my Inclusive Work Life

Veranstaltungsplakat

Am 16.12.2021 bieten der Hildegardis-Verein und myAbility das gemeinsame Webinar "Story of my Inclusive Work Life | Einstieg – Aufstieg – Umstieg für Menschen mit Behinderungen und chronischer Erkrankung im Arbeitsleben“ an. Sechs Persönlichkeiten unterschiedlichen Alters erzählen ihre Geschichte: vom Berufseinstieg nach Studium und/oder Ausbildung, dem Karriereaufbau im Unternehmen, ihrer Situation als Frau mit Behinderung, von mehreren Jobwechseln und dem Wiedereinstieg nach längerer Pause sowie vom Sprung in die Selbstständigkeit.

Mehr Infos: Netzwerk-Event | Karriereportal myAbility.jobs

12.11.2021 | Fit für die berufliche Zukunft!

NRW-Aktionswoche der BA zu Qualifizierung, beruflicher Weiterbildung und Orientierung 

Logo der Bundesagentur für Arbeit

Unter dem Motto "Fit für Ihre berufliche Zukunft" bieten die Agenturen für Arbeit und viele Jobcenter in der gemeinsamen Aktionswoche vom 15.11. bis zum 19.11. in ganz NRW Informationen und Veranstaltungen rund um die Themen Wandel in der Arbeitswelt, Qualifizierung und berufliche Weiterbildung.

Viele Agenturen für Arbeit zieht es zum Beispiel in der kommenden Woche an Bahnhöfe und Einkaufszentren in NRW, wo sie Pendlerinnen und Pendler sowie Menschen in der Mittagspause mit vielfältigen Beratungsaktionen einen gelungenen Einstieg in die Welt der Weiterbildung und Qualifizierung ermöglichen wollen.

Zeitgleich laufen die ganze Woche in NRW über 70 Veranstaltungen, viele davon virtuell, mit einem umfangreichen Informations- und Orientierungsangebot und gemeinsam mit vielen Expertinnen und Experten aus Berufen und Branchen. 

Über die ganze Woche sind auch Service-Telefone geschaltet, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wie auch Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber zu den Themen Qualifizierung und berufliche Orientierung beraten.

Alle Veranstaltungen, Termine sowie alle Hotline-Nummern wie auch viele weitere Informationen zum Beratungs- und Dienstleistungsangebot der Agenturen für Arbeit und Jobcenter finden Sie im Internet auf der Homepage der Aktionswoche: www.arbeitsagentur.de

09.11.2021 | Bundesbürger überschätzen Arbeit als Ursache der Depression

Deutschland-Barometer Depression veröffentlicht

Logo Deutsche Depressionshilfe

Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe hat das 5. Deutschland-Barometer Depression veröffentlicht. Die repräsentative Befragung untersucht jährlich Einstellungen und Erfahrungen zur Depression in der Bevölkerung. Befragt wurden 5.283 Personen zwischen 18 und 69 Jahren aus einem repräsentativen Online-Panel im September 2021. 

Das Deutschland-Barometer Depression zeigt u. a., dass die Rolle der Arbeit für die Entstehung von depressiven Erkrankungen überschätzt und gleichzeitig die Bedeutung der Veranlagung unterschätzt wird. Belastungen am Arbeitsplatz (95 %), Konflikte im Job/mit Kollegen (93 %) und die dauerhafte Erreichbarkeit (83 %) gelten bei den Bundesbürgern als wichtigste Ursachen für Depression.

Dass die Depression auch biologische Ursachen hat, ist dagegen weniger bekannt. So kennen nur 64 % die erbliche Komponente der Depression. Nur 57 % wissen, dass während der Depression vielfältige Hirnprozesse verändert sind. 

Mehr Informationen: www.rehadat-statistik.de

25.10.2021 | Anspruch auf höhenverstellbaren Schreibtisch

Kostenübernahme durch Rentenversicherung

Ein weißes Paragraphenzeichen in einem blauen Kreis

Ein Fertigungsleiter beantragte nach einem Bandscheibenvorfall einen höhenverstellbaren Schreibtisch bei der gesetzlichen Rentenversicherung. Diese lehnte mit der Begründung ab, dass zum einen die Erwerbsfähigkeit nicht erheblich gefährdet sei und dass zum anderen der Arbeitgeber zuständig für die Gestaltung des Arbeitsplatzes sei.

In zweiter Instanz sah dies das Landessozialgericht Baden-Württemberg anders und verpflichtete die Rentenversicherung zur Übernahme der Kosten. Zwar sei es grundsätzlich nicht Aufgabe des Rentenversicherungsträgers, eine mangelnde ergonomische Grundausstattung des Arbeitsplatzes durch den Arbeitgeber auszugleichen. Aber auch aus den Handlungsanleitungen von Arbeitsschutzvorschriften und Unfallverhütungsvorschriften ergäben sich keine allgemeinen Verpflichtungen der Arbeitgeber zur Ausstattung mit höhenverstellbaren Schreibtischen.

Das komplette Urteil lesen Sie bei REHADAT mit dem Aktenzeichen: L 2 R 2454/19

Tipp: bei REHADAT finden Sie über 100 Urteile, in denen um die Versorgung mit technischen Arbeitshilfen oder Hilfsmitteln für den Arbeits- und Ausbildungsbereich gestritten wurde: Hilfsmittelbereich Arbeitsplatz, Ausbildung | REHADAT-Recht

14.10.2021 | Jetzt bewerben!

Für den Rudolf-Freudenberg-Preis 2022

Logo der bag if (Bundesarbeitsgemeinschaft Inklusionsfirmen)

Der mit 5.000 Euro dotierte Rudolf-Freudenberg-Preis steht 2022 unter dem Motto „Ausbildung und Qualifizierung in Inklusionsunternehmen“. Mit diesem Schwerpunkt richten sich die bag if und die Freudenberg Stiftung an Inklusionsunternehmen, die mit unterschiedlichen Ansätzen die Ausbildung junger Menschen mit Behinderung verfolgen.

Die Preisverleihung findet am 13. Juni 2022 in Potsdam im Rahmen der Mitgliederversammlung der bag if statt.

Der mit 5.000 Euro dotierte Preis erinnert an den Sozialpsychiater Rudolf Freudenberg, der in der NS-Zeit nach England emigrieren musste und als Wegbereiter der arbeitsorientierten Reform der Psychiatrie gilt.

Mehr Infos: bag-if.de/bewerben-sie-sich-fuer-den-rudolf-freudenberg-preis-2022/

 

05.10.2021 | Interviewpersonen gesucht!

Arbeit als biographische Erfahrung und Alltagspraxis

Logo der Universität zu Köln

An der Universität zu Köln, am Lehrstuhl für „Disability Studies“ werden zum Thema „(Erwerbs-)Arbeit als biographische Erfahrung und Alltagspraxis" Interviewpersonen für ein Gruppengespräch gesucht.

Hier der Aufruf:

Leben Sie mit einer Behinderung? Haben Sie Lust und Interesse, im Rahmen eines Gruppengesprächs, über das Thema Arbeiten mit Behinderung zu sprechen? Ihre Sichtweisen interessieren uns!

Wir suchen Personen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen für ein Gruppengespräch.

Haben Sie eine Sehbeeinträchtigung, eine Mobilitätseinschränkung oder Lernschwierigkeiten?
Wir würden uns freuen, wenn Sie uns an Ihren Erfahrungen teilhaben lassen!

Gerne möchten wir Gespräche in Präsenz an der Universität durchführen (insofern es die Pandemiesituation zulässt). Dafür sind die folgenden Tage angesetzt: 
Dienstag, 19.10.2021, 15:00-17:00 & Mittwoch, 20.10.2021, 13:00-15:00

Es gilt die 3-G-Regel. Alternativ können wir die Gespräche auch per Zoom durchführen. Lassen Sie uns wissen, ob Sie das Gespräch in Alltagssprache oder in Leichter Sprache führen möchten.

Wenn Sie Interesse daran haben, uns zu unterstützen und Ihre Erfahrungen zu teilen, freuen wir uns sehr. Für die Teilnahme an der Studie kann ein Dankeschön in Höhe von 20 € gezahlt werden.

Interesse? Dann kontaktieren Sie uns via E-Mail Lisa Prior (lisa.prior@uni-koeln.de) oder Fabian Rombach (fabian.rombach@uni-koeln.de).

16.09.2021 | Testen erwünscht

Für den REHADAT-Hilfsmittelfinder

Ein geeignetes Hilfsmittel zu finden ist häufig gar nicht so einfach. Der neue Hilfsmittelfinder unterstützt Sie bei der Suche!

REHADAT‘s digitale Suchassistentin, Ariadne, führt mit bis zu vier Fragen zu einer zielgerichteten Produktliste. Durch die Auswahl verschiedener Aktivitäten oder Alltagssituationen erhalten auch Personen ohne Fachkenntnisse einen umfassenden Überblick und einen leichteren Einstieg in die Hilfsmittelsuche. Dies ist jedoch nur eine Entscheidungshilfe und ersetzt keine ausführliche Beratung. Nutzen Sie den neuartigen Hilfsmittelfinder am Desktop oder bequem von unterwegs. Die Web-App ist auf jeder Bildschirmgröße verfügbar.

Wir brauchen Ihre Unterstützung!

Der Hilfsmittelfinder befindet sich derzeit noch in einer Beta-Version. Aktuell gibt es drei Kategorien: „Arbeiten und Lernen“, „Sich fortbewegen“ und „Kommunizieren“. Die Kategorien „Körper pflegen“ und „Wohnung und Haushalt führen“ folgen noch.
Wir möchten den Hilfsmittelfinder einen Praxischeck unterziehen und bitten um Ihre Mithilfe:

  • Haben Sie die Hilfsmittel gefunden, die Sie erwartet oder erwünscht haben?
  • Ist der Aufbau logisch?
  • Sind die Texte ansprechend?
  • Fehlt etwas?

Teilen Sie Ihre Eindrücke mit uns bequem über einen Fragebogen oder per Mail.

Hier geht es zum Hilfsmittelfinder!

Vielen Dank!
Ihr REHADAT-Hilfsmittel-Team