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News

16.09.2021 | Testnutzer gesucht

Für den REHADAT-Hilfsmittelfinder

Ein geeignetes Hilfsmittel zu finden ist häufig gar nicht so einfach. Der neue Hilfsmittelfinder unterstützt Sie bei der Suche!

REHADAT‘s digitale Suchassistentin, Ariadne, führt mit bis zu vier Fragen zu einer zielgerichteten Produktliste. Durch die Auswahl verschiedener Aktivitäten oder Alltagssituationen erhalten auch Personen ohne Fachkenntnisse einen umfassenden Überblick und einen leichteren Einstieg in die Hilfsmittelsuche. Dies ist jedoch nur eine Entscheidungshilfe und ersetzt keine ausführliche Beratung. Nutzen Sie den neuartigen Hilfsmittelfinder am Desktop oder bequem von unterwegs. Die Web-App ist auf jeder Bildschirmgröße verfügbar.

Wir brauchen Ihre Unterstützung!

Der Hilfsmittelfinder befindet sich derzeit noch in einer Beta-Version. Aktuell gibt es drei Kategorien: „Arbeiten und Lernen“, „Sich fortbewegen“ und „Kommunizieren“. Die Kategorien „Körper pflegen“ und „Wohnung und Haushalt führen“ folgen noch.
Wir möchten den Hilfsmittelfinder einen Praxischeck unterziehen und bitten um Ihre Mithilfe:

  • Haben Sie die Hilfsmittel gefunden, die Sie erwartet oder erwünscht haben?
  • Ist der Aufbau logisch?
  • Sind die Texte ansprechend?
  • Fehlt etwas?

Teilen Sie Ihre Eindrücke mit uns bequem über einen Fragebogen oder per Mail.

Hier geht es zum Hilfsmittelfinder!

Vielen Dank!
Ihr REHADAT-Hilfsmittel-Team

03.09.2021 | Recht und Digitalisierung

Online-Fachveranstaltung der Aktion Mensch am 29.09.2021

Waage der Justitia; Text: Fachveranstaltung Recht und Digitalisierung

Die Fachveranstaltung der Aktion Mensch „Recht und Digitalisierung: Bessere Chancen für einen gleichwertigen Zugang zum Recht für Menschen mit Behinderung durch Legal Tech?“ findet am 29. September 2021 von 9.30 bis 13.45 Uhr online statt.

Unter dem Schlagwort „Legal Tech“ werden gemeinhin ganz unterschiedliche digitale Anwendungen im Bereich des Rechts zusammengefasst. Die Veranstaltung zielt darauf ab, einen fachübergreifenden Dialog zur möglichen Rolle digitaler Technologien für den Zugang zum Recht für Menschen mit Behinderung anzuregen.

Die Fachveranstaltung richtet sich an alle interessierten Akteur*innen, die sich für die Rechte von Menschen mit Behinderung einsetzen. Aber auch Juristinnen und Juristen mit dem Schwerpunkt Sozialrecht oder Vertreter*innen anderer Rechtsberufe, die bisher wenig Erfahrungen mit digitalen Anwendungen gesammelt haben, sind zu der kostenfreien Veranstaltung herzlich eingeladen.

Mehr Informationen: Fachveranstaltung Recht und Digitalisierung - Aktion Mensch (aktion-mensch.de)

Tipp in eigener Sache: REHADAT-Projektleiterin Andrea Kurtenacker gehört zu den Vortragenden. Gemeinsam mit der Aktion Mensch freuen wir uns über viele Anmeldungen!

30.08.2021 | Grad der Behinderung

Neues REHADAT-Erklärvideo

Screenshot REHADAT-Recht: Erklärvideo – der Grad der Behinderung

In Deutschland haben knapp 10,4 Millionen Menschen ihre Behinderung amtlich anerkennen lassen (Tabelle 1). Dabei legen die Versorgungsämter nach den „Versorgungsmedizinischen Grundsätzen“ die Auswirkung der Beeinträchtigung als Grad der Behinderung (GdB) in Zehnergraden von 20 bis 100 fest.  In dem Dokument der „Versorgungsmedizinischen Grundsätze“ finden sich Tabellen mit einer Übersicht der möglichen Schädigungen und deren Einstufung. 

Im REHADAT-Erklärvideo wird am Beispiel von Frau Kaya, die an Diabetes mellitus erkrankt ist, gezeigt, wie der GdB beantragt werden kann.  Zum Beispiel, wo Interessierte die „Versorgungsmedizinischen Grundsätze“ finden, mit welchen Informationen aus den verschiedenen REHADAT-Portalen sie sich genauer über die Rechtsprechung, Literatur oder über den Ablauf der Antragstellung informieren können und wer dabei helfen kann. 

Zielgruppe sind sowohl Personen mit Beeinträchtigungen, die sich informieren wollen, was der GdB bedeutet und inwiefern eine Einstufung unter oder über 50 für sie bedeutsam sein könnte. Aber auch für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sind dies wichtige Informationen, weil damit beispielsweise Fördermöglichkeiten verbunden sind. 
Von den 10,4 Millionen Menschen mit einer anerkannten Behinderung hatten 2019 insgesamt 7,6 Millionen eine Schwerbehinderung mit einem GdB von 50 bis 100 und knapp 2,8 Millionen eine leichtere Behinderung (Tabelle 1).

Tabelle1: Anzahl der Menschen mit einer anerkannten Behinderung

Diese Tabelle zeigt die Anzahl der Menschen mit einer anerkannten Behinderung aus 2019

Altersgruppe Menschen mit einer leichteren Behinderung
(GdB 20-40)
Menschen mit einer Schwer­behinderung
(GdB 50-100)
Insgesamt
  Anzahl Anteil Anzahl Anteil  
Alle Altersgruppen 2.776.000 26,8 % 7.587.000 73,2 % 10.363.000
Darunter im erwerbsfähigen Alter (15 bis unter 65 Jahre) 1.760.000 36,2 % 3.102.000 63,8 % 4.862.000
Darunter im Renten-Alter (65 Jahre und älter) 996.000 18,7 % 4.341.000 81,3 % 5.337.000

Dazu Projektleiterin Andrea Kurtenacker: „Rund um das Thema GdB erreichen uns viele Anfragen – sowohl von Menschen mit Behinderungen als auch von Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern, die sich beispielsweise über Arbeitsplatzanpassungen und Fördermöglichkeiten informieren möchten. Dies haben wir zum Anlass genommen, ein Erklärvideo zu veröffentlichen, das zeigt, wie man sich bei REHADAT leicht, umfassend und aktuell über alles Wesentliche zum GdB informieren kann.“

Der direkte Link zum Video: www.rehadat-recht.de/rechtsprechung/feststellungsverfahren/erklaervideo-gdb 

23.08.2021 | Netzwerke verbessern Teilhabe

BAR-Veranstaltung für Reha-Träger in Sachsen-Anhalt

Logo der BAR - Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation: ein roter Pfeil nach oben in einem roten Kreis

Die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) veranstaltet am 14. September 2021 eine regionale Netzwerkveranstaltung für Reha-Träger in Magdeburg. Die Veranstaltung ermöglicht den Austausch mit anderen Ansprechpersonen anderer Trägerbereiche und Beratungsstellen. So sollen Netzwerkstrukturen aufgebaut und gestärkt werden.

Im Zuge der Novellierung des SGB IX hat die Zusammenarbeit zwischen den Rehabilitationsträgern, aber auch mit weiteren Akteuren der Rehabilitation, an Bedeutung gewonnen. Neue Verfahrensregeln wie die Turbo-Klärung, Beteiligung anderer Träger, Teilhabeplanung, Teilhabekonferenz, eine neue Beratungsstruktur in Verbindung mit engen Fristen für alle Träger, machen die Vernetzung untereinander notwendig. 

Mehr Informationen: www.bar-frankfurt.de

10.08.2021 | Was gibt es Neues zur ICF?

Digitale ICF Anwenderkonferenz vom 16. bis 18. September

Logo ICF

Die diesjährige ICF Anwenderkonferenz findet vom 16. bis 18. September digital statt. Experten und Expertinnen sowie erfahrene ICF-Anwender und -Anwenderinnen werden an den drei Tagen Impulsvorträge zu verschiedenen Themenschwerpunkten halten. Zudem können Teilnehmer und Teilnehmerinnen sich an Diskussionen im digitalen Raum beteiligen.

Ziel der Konferenz ist es, über unterschiedliche Formen der Anwendung der ICF bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zu informieren und damit den Einsatz der ICF zu fördern. Es gibt Beiträge unter anderem zu den folgenden Themenschwerpunkten:

  •  Anwendung der ICF in der Bedarfsermittlung
  •  Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes in den Bundesländern
  •  Bedarfsermittlung in der beruflichen Reha
  •  Kontextfaktoren (in) der ICF
  •  ICF-Multiplikatoren-Schulungen
  •  ICF in Frühförderung, Kindergarten, Schule und Jugendhilfe
  •  ICF in der allgemeinmedizinischen Versorgung
  •  Teilhabe und Corona

Die jährliche ICF Anwenderkonferenz ist in Deutschland die zentrale Konferenz, wenn es um Fragen der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht.

Anmeldung, Programm und weitere Informationen: www.psph-munich.de/anmeldung-icf-2021

26.07.2021 | Neuigkeiten zur beruflichen Teilhabe

REHADAT-Newsletter veröffentlicht

Logo REHADAT-Newsletter

Der neue REHADAT-Newsletter ist soeben erschienen – mit vielen Neuigkeiten zu REHADAT und zur beruflichen Teilhabe im Allgemeinen. Lesen Sie in dieser Ausgabe über folgende Themen:

  • Neues REHADAT-Portal zum Thema Autoanpassung
  • REHADAT-Bildung – Einstiegswege in den Job für junge Leute
  • REHADAT-Literatur: Veröffentlichungen zur beruflichen Teilhabe
  • „Ich brenne für meine Arbeit“ – Broschüre zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Rheuma
  • IW untersucht „Erfolgsfaktoren betrieblicher Inklusion“
  • Vortragsveranstaltung „Erfolgsfaktoren betrieblicher Inklusion“ am 21.09.2021
  • Verzeichnisse aktualisiert: Werkstätten und Inklusionsbetriebe
  • Teilhabeberatung gesichert: Verordnung zur Weiterführung der EUTB
  • Zuschuss für Fahrzeugkauf auf 22.000 Euro erhöht
  • REHADAT-Online-Seminare im Herbst
  • Welche Auswirkungen hat die Pandemie auf Menschen mit Behinderungen?

Wir wünschen eine interesssante Lektüre! Hier können Sie den Newsletter aufrufen: www.rehadat.de/newsletter/aktuelle-ausgabe

19.07.2021 | Job-Coaches sichern Beschäftigung

Weiterbildung startet im Oktober 2021

Zwei Frauen tauschen sich im beruflichen Gespräch aus

Job-Coaches unterstützten behinderte Menschen unmittelbar an ihrem Arbeitsplatz und vermitteln ihnen arbeitsrelevante Kenntnisse und Fertigkeiten. Sie arbeiten selbst mit, leiten an, klären auf und unterstützen bei der Kommunikation zwischen dem Mensch mit Behinderung, Arbeitskolleginnen und -kollegen sowie Arbeitgeberin oder Arbeitgeber. Auf Grund ihrer Stellung mitten im betrieblichen Geschehen können sie unmittelbar Einfluss nehmen und somit gezielt und praxisnah unterstützen. So soll eine gute Arbeitsleistung erreicht und die Beschäftigung gesichert werden.

Eine 16-monatige Weiterbildung zum Jobcoach mit einen Gesamtumfang von 350 Unterrichtseinheiten bietet das IFB Institut für berufliche Qualifizierung und Entwicklung in Kooperation mit dem LWV Hessen Integrationsamt ab Oktober 2021 an. Das Weiterbildungsangebot richtet sich an einsteigende und erfahrene Fachkräfte aus den Bereichen Jobcoaching, berufliche Rehabilitation oder Teilhabe am Arbeitsleben.

Tipp: Für Teilnehmende in einem Beschäftigungsverhältnis ist eine Förderung über das Qualifizierungschancengesetz möglich.

Zur PDF-Datei mit allen Informationen: www.i-f-b.org

14.07.2021 | Inklusionsbetriebe in Deutschland 2021

Verzeichnis in 10. Auflage erschienen

Titelblatt Verzeichnis der Inklusionsbetriebe

REHADAT hat das Verzeichnis der Inklusionsbetriebe in Deutschland für 2021 veröffentlicht!

Inklusionsbetriebe sind Unternehmen des allgemeinen Arbeitsmarktes. Sie bieten Qualifizierungsmöglichkeiten und sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse für Menschen mit Behinderungen.

Inklusionsbetriebe richten sich an schwerbehinderte Menschen, deren berufliche Teilhabe besonders erschwert ist. Die Beschäftigung in einem Inklusionsbetrieb kann eine Chance sein, um auf dem ersten Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.

Zum Verzeichnis: Inklusionsbetriebe in Deutschland (rehadat.de)

05.07.2021 | REHADAT-Online-Seminare

Neue Termine

Laptop mit der Darstellung eines Video-Calls

Im September finden wieder REHADAT-Online-Seminare statt. Die einstündigen Seminare geben einen Überblick über die wichtigsten Aspekte der beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen, die Hilfsmittelversorgung durch die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) und die Arbeitsgestatlung mit Hilfsmitteln und technischen Arbeitshilfen.

Weitere Informationen und die Anmeldung finden Sie hier.

05.07.2021 | Rückschritte für Teilhabe und Inklusion von Menschen mit Behinderungen

DVfR veröffentlicht Bericht zu Auswirkungen der Pandemie

Bunte Menschen - kleinere und größere - stehen nebeneinander

Die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation e. V. (DVfR) hat mit Unterstützung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) untersucht, wie sich die Corona-Pandemie auf Teilhabe und Rehabilitation auswirkt. Der jetzt vorgelegte Abschlussbericht zeigt, dass Menschen mit Behinderungen und chronischen Krankheiten durch die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie besonders betroffen sind.

Die Besonderheit der DVfR-Untersuchung liegt in ihrer Breite und Multiperspektivität. Neben rund 200 Stellungnahmen von Expertinnen und Experten flossen Ergebnisse einer großen Online-Befragung im November und Dezember 2020 ein. Zentrale Fragen waren: Welche Auswirkungen hat die Corona-Pandemie auf die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen? Wie müssen Gesundheitsversorgung und Teilhabeförderung, Arbeitswelt und Bildungswesen, aber auch gesellschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen angepasst und verändert werden, um Teilhabe und Inklusion sicherzustellen?

An der Befragung beteiligten sich 3.684 Menschen mit Behinderungen, chronischen Erkrankungen oder Pflegebedürftigkeit, 1.124 Angehörige, 1.325 Vertreterinnen und Vertreter von Reha-Diensten und -Einrichtungen, 39 von deren Dachverbänden, 244 von Kostenträgern der Reha-Leistungen sowie 177 aus Betroffenen- und Sozialverbänden. Die Befragten brachten in Freitexten vielfach auch eigene Erfahrungen und Vorschläge für Verbesserungen ein. Die Befragung ergab so einen differenzierten Einblick in die Lebenssituation und Probleme der befragten Personen in Zeiten der Corona-Pandemie.

Mehr Infos: www.dvfr.de